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"Strange things can happen in libraries."

(F. W. Ratcliff)

 

"Wir würden gerne in die Zeit zurückkehren, in der die Bibliothek einen sicheren Hafen verkörperte, aber Bibliotheken sind nicht getrennt von dem zu betrachten, was sich in der Gesellschaft ereignet."

(Mark R. Willis)

 

"Just because we are a 'public building' doesn't mean you can build a camp fire in the middle of non-fiction."

(Warren Graham)

 

"Wer hierzulande bedient, hilft oder Auskunft erteilt, steht häufig ganz unten auf der sozialen Leiter. Entsprechend gering ist die soziale Wertschätzung seitens mancher Kunden und leider auch manchmal der eigenen Vorgesetzten."

(Marco von Münchhausen/Sabine Hübner in: Service mit dem inneren Schweinehund)

 

"Eine der größten Künste im Leben besteht darin, Unangenehmes zu sagen, ohne unangenehm zu sein."

(William Ury)

 

"Die Sprache ist die Quelle der Mißverständnisse."

(Antoine de Saint-Exupéry in: Der kleine Prinz)

 

"Denn Worte verletzen und sie kränken; und sie sind immer noch die am weitest verbreitete und die am häufigsten eingesetzte Waffe!"

(Sybille Krämer)

 

"Mit einem eigenen Sicherheitskonzept und kommunikativ gut geschulten Mitarbeitern lassen sich viele Konflikte umgehen oder zumindest abmildern."

(Georg von Strünck, Landeskriminalamt Berlin)

 

"Meine Großmutter sagte immer: Sei zweimal nett. Das ist im Prinzip eine gute Regel."

(John Irving)

 

"Ich bin garantiert nicht harmlos oder immer nur nett und bin mir dessen auch sehr sicher. Es ist mir nur geradezu ein inneres Anliegen, mit genereller Freundlichkeit auf die Welt zuzugehen. Davon bin ich derart überzeugt, dass ich jemandem, der mich zu nett findet, schallend ins Gesicht lache."

(Judith Holofernes, Sängerin und Texterin der Band "Wir sind Helden")

 

"Rauchen und störendes Sprechen sind in den Büchereiräumen nicht gestattet. In der Lesehalle hat mit Rücksicht auf die übrigen Leser jede Unterhaltung zu unterbleiben. Allen Anordnungen des Personals in bezug auf Regelung des Verkehrs, Wohlanständigkeit des Verhaltens usw. ist willig Folge zu leisten."

(Benutzungs-Ordnung für die Städtische Volksbücherei und Lesehalle Neukölln. Berlin, 1915)

 

"Die Zahl der dankbaren Leser war übrigens nicht sehr groß. Die meisten behandelten den Mann hinter der Ausleihtheke wie einen einfachen Lageristen, der nur dazu da war, die Waren herauszugeben."

(Paul Raabe, einer der bedeutendsten deutschen Bibliothekare seiner Generation, in seiner Autobiographie)

 

"Im Umkleideraum für das Personal eines Supermarkts sah ich einmal einen Spiegel, über dem ein Schild hing mit der Aufschrift: 'So sieht Sie der Kunde.' Und niemand, der hineinsah, war letztlich gut genug für den Kunden."

(Roger Willemsen)

 

"Die Universitätsbibliothekarinnen versetzten mir Rippenstöße, wenn ich hinter einem Bücherstapel schnarchte. Eine klärte mich auf, es sei strengstens verboten, ein Nickerchen zu machen. Sie wies mich freundlich darauf hin, daß draußen im Washington Square Park jede Menge Bänke stünden, auf denen ich mich ausstrecken könne, bis die Polizei komme. Ich bedankte mich und versicherte ihr, ich hätte Bibliothekarinnen schon immer bewundert, nicht nur, weil sie die Dewey-Dezimalklassifikation beherrschen, sondern auch für ihre Hilfsbereitschaft auf anderen Gebieten des Alltagslebens."

(Frank McCourt)

 

 

 

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